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„Was ist in einem Jahr möglich?“ ist mein kleines, sehr persönliches Projekt. Ich habe es „1 year from now“ genannt. Die ersten Gedanken zu diesem Projekt entstanden auf dem Zenit meiner bis dahin größten Krise in meinem Leben: im November 2012. Damals habe ich mir geschworen:

„wenn ich jemals aus dieser Krise wieder rauskommen sollte,
werde ich darüber schreiben.“

Hinter mir liegen 5 Jahre mit größten persönlichen Herausforderungen, die mir alles abverlangt haben. Die mich an Grenzen geführt haben, die ich vorher nicht kannte. Grenzen, Abgründe, die mir unüberwindlich erschienen. In dieser Zeit habe ich so ziemlich alles verloren, was mir wichtig war, was mich bis zu diesem Zeitpunkt ausgezeichnet hat.

Der Verlust von Geld und materielle Errungenschaften waren dabei noch das kleinste Übel. Das kann man früher oder später ersetzen. Der Verlust von wertvolle Beziehungen zu geliebten Menschen war die schmerzhafteste Erfahrung. Damit habe ich nicht gerechnet. Das hat mir den Boden unter den Füßen komplett weggezogen. Das war der freie Fall ins Nichts.

Doch es gab eine weitere Steigerung:
Ich habe den Kontakt zu mir, zu meiner Intuition verloren. Das führte dazu, dass mein Urvertrauen abhanden gekommen ist und als Fortsetzung davon die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen.

Endstation: Stillstand und Verlust der Selbstachtung.

Das wünsche ich niemandem. Denn wenn Du Dich nicht selbst achtest, wie sollen andere Menschen Achtung oder Respekt Dir gegenüber aufbringen?

Mein größter Wunsch in dieser Zeit war, einem Menschen zu begegnen der mir einen Weg zeigt, wie ich diesen Zustand der Orientierungslosigkeit, der Inaktivität, der Scham, der Schuldgefühle, der Selbstzweifel, des Selbstmitleides, des sich wertlos fühlen etc. so schnell wie möglich entkommen kann.

Doch diesem Menschen bin ich nicht begegnet. Oder wenn ihm / ihr begegnet sein sollte, habe ich es nicht erkannt.

Mit dem heutigen Tag, 1.09.2016, löse ich das Versprechen ein, das ich mir seinerzeit gegeben habe. Heute beginnt mein PAYBACK. Heute geht der Traum in Erfüllung, dieses Projekt zu starten, dass ich seitdem in meinem Herzen trage.

Warum schreibe ich darüber?

  1. Ich möchte das Versprechen halten, dass ich abgegeben habe.
  2. Vielleicht erreicht dieser Blogartikel einen Menschen, der ähnlich wie ich damals, auf der Suche nach Orientierung ist und durch das Projekt „1 year from now“ neue Inspiration tanken kann. Das würde mich sehr freuen. Denn Inspiration bedeutet be-geistert zu sein. Von sich selbst.

Das Ziel von „1 year from now“  (#1yfn)

ist Inspiration und Ermutigung. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen das Vertrauen haben den eigenen Träumen und Wünschen zu folgen, sich Ziele zu setzen, auch auf die Gefahr hin, diese nicht zu erreichen. Denn tragischer als etwas nicht zu erreichen, ist es gar nicht erst zu versuchen und sich so den Erfolg (selbst) zu versagen. Das Leben ist keine Generalprobe.

Um herauszufinden, was in einem Jahr möglich ist, werde ich anhand meiner eigenen Beispiele darüber berichten. Dabei beschäftige ich mich nicht mit Theorien und Eventualitäten.

Ich zeige detailliert auf,

  • was ich mir zum Ziel setze,
  • was ich unternehme, um die Ziele zu erreichen,
  • welche Ergebnisse ich erziele,

aber auch:

  • welche Hindernisse auftauchen
  • wie ich damit umgehe, diese zu überwinden
  • wo ich Rückschläge einstecken muss.

Mir ist bewusst, dass ich mit dieser Transparenz messbar bin und somit das Risiko eingehe grandios zu scheitern, mich vielleicht sogar lächerlich zu machen. So what! Ich könnte aber auch gewinnen und ein Leben in Erfüllung führen. Das ist es mir wert. Wenn ich nicht an den Start gehe, werde ich es nie herausfinden.

Abschließend möchte ich nicht versäumen zu erwähnen, dass zu tiefst dankbar bin:

Ich bin dankbar, dass ich meine Gesundheit erhalten habe. Denn sie ist durch nichts zu ersetzen.

Ich bin dankbar für die Menschen, die mich in meiner Krise begleitet, die Hand gereicht und sich nicht abgewendet haben.

Ich bin dankbar für die Krise selbst. So verrückt wie es auch klingen mag. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass diese Erfahrungen das Beste war, was mir in meinem Leben passieren konnte, um mich persönlich weiterzuentwickeln. Denn dadurch bin ich zu dem geworden, der ich heute bin. Nicht der „Alte“ von früher, sondern der „Neue“.

Ich danke Dir, dass Du dir die Zeit genommen hast, bis hierhin zu lesen.

Wenn Du Dein eigens „1yfn“ startest, lass´es mich gern wissen.

Axel Schmidt

 

 

 

 

 

Mit den besten Grüßen

Axel

#makelifemagic
#1yearfromnow